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Ideenabend zur Jahressammlung des SSVDonnerstag, 2. Februar 2012, 19.30 Uhr Herzliche Einladung für Mitarbeitende in der kirchlichen Arbeit mit Kindern aus den Bezirken Hinwil, Pfäffikon und Uster (Gäste aus anderen Bezirken sind willkommen) zur besinnlichen Feier im reformierten Kirchgemeindehaus Kreuz, Zentralstrasse 40, UsterAnschliessend kre-aktiver Teil zu den ThemenAngola und „Frieden wünsch ich dir und mir“ (Jahressammlung des SchweizerischenSonntagschulVerbandes)Auf viele Anmeldungen freuen sich die Bezirkspräsidentinnen Esther Burkhard, Therese Schmid, Monika Bünter sowie Sozialdiakonin Maya Nussbaum/UsterAnmeldung bis spätestens 21. Januar 2012 an monika.buenter@zh.ref.ch oder 044 955 91 34 (Beantworter)
Beachtenswertes des KiK-Züri zur Umsetzung des rpgUnsere Kirche hat auf vielfachen Wunsch ein rpg erarbeitet und in diesem Zusammenhang auch eine breite Vernehmlassung durchgeführt. Die Synode hat das rpg zusammen mit der vorgeschlagenen Umsetzung genehmigt. Das rpg kann für unsere Kirche eine grosse Chance sein, die kommenden Generationen auf gute Art mit Kirche und christlichem Glauben vertraut zu machen. Als Verband der Mitarbeitenden im Bereich „Kinder in der Kirche“ im Kanton Zürich, ist es uns ein Anliegen, dass die neuen Angebote nicht an den bisherigen Gefässen in den Freiwilligenbereichen Kolibri und Domino vorbei eingeführt werden. Wir bitten Sie deshalb, bei der Umsetzung des rpg in den Gemeinden an das Engagement der Mitarbeitenden im Kolibri und Domino anzuknüpfen und die Mitarbeitenden der Freiwilligenbereiche in die Projektgruppe zur Planung der Umsetzung des rpg in ihrer Kirchgemeinde einzubeziehen. Um das rpg zum gewünschten Erfolg zu führen, gelangen wir mit vier unseres Erachtens wichtigen Anliegen an die für die Umsetzung des rpg verantwortlichen Frauen und Männer der Kirchgemeinden. o Wir bitten Sie, die Mitarbeitenden in den bisherigen Angeboten für Kinder in die Planung der Umsetzung des rpg einzubeziehen. o Wir möchten, dass die Mitarbeit von Freiwilligen neben ausgebildeten Fachkräften in die verschiedenen Phasen des rpg einbezogen werden. o Wir möchten, dass die Ausbildung den Anforderungen der jeweiligen Stufe gerecht wird und dass die im Freiwilligenbereich erworbenen Kompetenzen im Ausbildungskonzept und bei der Anstellung gebührend angerechnet werden. o Wir möchten, dass die Verbindlichkeit nicht „abstossend“ ausgelegt wird. Durch die Einführung eines Pflichtangebotes in der zweiten, vierten und fünften bis sechsten Klasse (neben dem bisherigen Unterricht in der 3. Klasse) sind die Angebote des Freiwilligenbereiches (Kolibri und Domino) direkt betroffen. Damit die Arbeit der Freiwilligen nicht überflüssig wird, müssen die Mitarbeitenden des Kolibri und Domino neben den ausgebildeten Katechetinnen im Anstellungsverhältnis einen neu definierten Platz erhalten. Für einige der freiwilligen Mitarbeitenden kann die modulare Ausbildung zur Katechetin eine Chance sein. Wer aber im Freiwilligenbereich bleiben möchte, der sollte nicht durch zunehmende Professionalisierung aus dem kirchlichen Engagement verdrängt werden. Das Wissen, die Erfahrung und das Engagement der Freiwilligen sollte in der Umsetzung des rpg gewichtig einbezogen sein. Das Ausbildungssystem für Freiwillige und Katechetinnen besticht in seinem modulartigen Aufbau. Das Unterrichten in der Mittelstufe fordert eine fundierte theologische und pädagogische Ausbildung. Die grösseren Kinder sind weit weniger „pflegeleicht“. Sie haben Fragen an Kirche und Glauben, die eine breite und intensive Auseinandersetzung mit theologischen Denkmustern und persönlichem Glauben voraussetzen. Im Freiwilligenbereich haben Frauen und Männer seit Jahren ihre Begabung, Kinder zu führen, deutlich gemacht. In Weiterbildungen haben sie zum Teil erhebliche Kenntnisse erworben. Uns ist es daher ein Anliegen, dass diese Kompetenzen in der Ausbildung und bei Anstellungsfragen ernst genommen werden. Dies hat die Kantonalkirche nach dem Jahr der Freiwilligen den Kirchgemeinden in einem Brief ans Herz gelegt, und dies wollen wir auch im Ausbildungskonzept einbezogen sehen. Die Klarheit und Einheitlichkeit des Konzeptes wird viele Eltern freuen. Wenn es den Kirchgemeinden gelingt, die Eltern gut zu informieren, wissen diese, woran sie sind und was die Kirchgemeinde von ihnen und ihren Kindern erwartet. Wir verstehen nicht, weshalb die Forderung nach Verbindlichkeit mit der Konfirmation gekoppelt ist. In keiner Kirchgemeinde sollte ein junger Mensch, der den Konfirmationskurs besuchen will, von der Konfirmation ausgeschlossen werden, nur weil er nicht genug Stunden in der Unter- und Mittelstufe besucht hat. In der reformierten Kirche sollte es auch immer die Möglichkeit des „Quereinsteigens“ geben. Die Eltern werden unseren Wunsch nach Verbindlichkeit aber verstehen, wenn wir ihnen erklären, dass jedes Angebot auf die Inhalte und Erfahrungen der vorausgehenden Angebote aufbaut. Das Leben in unseren Kirchgemeinden findet vor allem in den vielfältigen Angeboten des gemeinsamen Feierns statt, im besonderen bei grossen Familienanlässen mit vielen Beteiligten und bei Feiern zu den Lebensübergängen. Bei dieser Wahrnehmung der kirchlichen Realität wollen wir auch die Umsetzung des rpg ansetzen. Ein attraktives verbindliches Unterrichtsangebot in Zusammenhang mit Lebensübergängen neben einem vielfältigen Angebot kirchlichen Lebens würde der Realität unserer Kirchgemeinden sehr entsprechen. |